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February 10 2011

Facebook: iframe-Apps für Pages

Seitdem Facebook eben seine Pages-Änderungen vorgestellt hat, flippen die Social-Media-Berater wieder mal aus, dass sie jetzt auch als Page liken können, irgendwelche Fotos auf der Startseite ablegen können oder die Breiten der Logos geändert wurden.

Die für Entwickler wichtigste und lang ersehnteste Änderung ist aber, dass man endlich iframe-Apps für Tabs bauen kann. Dies war bislang nur mit FBML möglich und erweitert die Möglichkeiten enorm. Außerdem bin ich in dieser Sekunde enorm froh, ein aktuelles Projekt ein paar Tage prokrastiniert zu haben.


December 24 2010

Was ich mir von Google nächstes Jahr wünsche

Man weiss ja inzwischen, dass ich ganz viele Dinge inzwischen über Google abwickel, trotzdem gibt es einige Dinge, die mich noch etwas stören und bei denen ich mir wünschen würde, dass sie im Jahr 2011 behoben werden:

  • Google Buzz in den Apps - viele glauben ja, dass Buzz wie Wave bald eingestellt wird, ich hoffe aber, dass es erweitert und für mehr Leute verfügbar gemacht wird
  • Google hält sich an seine eigenen PageSpeed-Regeln - wenn ich z.B. die Google-Webfonts einbinde und damit die PageSpeed-Punkte nach unten gerissen werden, finde ich das weniger lustig
  • Alle Google-Produkte lassen sich mit Apps nutzen - es gibt da viele Dinge wie Profile die nicht funktionieren oder PicasaWeb, bei dem man keinen zusätzlichen Speicherplatz mieten kann
  • eine vernünftige Online-IDE - im Zuge von ChromeOS könnte Google die Entwickler wirklich beeindrucken, wenn man WebAnwendungen online entwickeln und testen könnte
  • Google Storage für alle - ich persönlich benutze es schon, aber ich finde, jeder sollte den Amazon-S3-Ersatz nutzen dürfen
  • ein nutzbares Streetview - Google sollte sich über die Regeln hinwegsetzen und alle Verpixelungen rückgängig machen (die Diskussion über die Rohdatenveränderungen können wir uns hier sparen) und eventuelle Klagen aussitzen; hier ist einfach viel durch Fehlinformationen versehentlich verpixelt worden und wir werden sehen, wie groß der Verpixelungsanteil bei Microsofts Pendant wird


July 11 2010

Chrome Web Apps im Einsatz

Wie man auf Twitter ja schon vor Monaten lesen konnte, habe ich direkt nach Veröffentlichung der Chrome-Apps meine ersten Web-Apps als Erleichterung der täglichen Benutzung gebaut.

Meine Tab-Leiste sieht meist ungefähr so aus:

Die ersten beiden Tabs sind einfach meine Mailpostfächer und die anderen beiden Symbole muss ich nicht erklären, denke ich.

Was man dafür tun muss? Ganz einfach: Der Chrome in der Beta oder Dev-Version muss mit der Option --enable-apps gestartet werden. Das sieht dann unter Windows ungefähr so aus: "chrome.exe --enable-apps".

Außerdem kann man sich selbst mit Hilfe der Doku eine App schreiben oder die verwenden, die ich auch schon gebaut habe:

Man kann natürlich nicht nur stumpf Webseiten zu Apps machen, sondern auch lokal im Browser laufende Apps bauen, wie z.B. ein Tweetdeck welches auf der Google I/O gezeigt wurde. Ich finde aber, dass sich ausprobieren auf jeden Fall lohnt.

Update: Leider funktionieren die Apps doch bisher nur in der Dev-Version.


April 07 2010

Foursquares armer Versuch, Cheater auszusperren

Also manchmal zweifel ich am Verstand der Foursquare-Leute: On foursquare cheating, and claiming mayorships from your couch.

Die Jungs glauben doch nicht wirklich, dass man richtige Cheater mit ein paar Geolocation- und GeoIP-Tricks los wird, oder? Es ist doch klar, dass man als richtiger Cheater keine App verwendet, die die wahre GPS-Position schickt und schon gar keine lokale IP verwendet, um eine grobe Positionierung zu ermöglichen sondern die API über ein Script bedient, welches mit VenueIDs und zur Not sogar mit Geolocations umgehen kann und diese Scripts durch die diversen Cloudservices nahezu überall auf der Welt laufen lassen kann.

Einzige Lösung: Die Logik hinter der Bewegung erkennen. Es ist doch ganz klar, dass niemand mal eben kurz in 20 Minuten (Mindestabstand zwischen den Checkins) von New York nach San Francisco kommt oder vom Norden New Yorks direkt zum JFK-Flughafen kommen kann, weder mit dem Auto noch mit der U-Bahn. Und dass jemand mit dem Hubschrauber unterwegs ist, bezweifel ich jetzt einfach mal. Natürlich ist es auch hier den Cheatern wieder ein Leichtes, diese Besuche und Logiken zu automatisieren, aber es ist deutlich aufwändiger und selbst dann lassen sich Muster erkennen. Denn wenn man Mayor einer Location werden will, muss man ja häufiger in einer Location einchecken.

Um die Cheater komplett loszuwerden, müsste Foursquare nur noch Checkins von zugelassenen Apps zulassen. Aber das würde einen Großteil der User kosten und deswegen würde ich behaupten: "Cheating lässt sich nicht unterbinden!"

Woher ich das weiss? Ganz einfach: Ich hab mir selbst schon so einen Bot geschrieben, der diese Checkins macht und Badges gesammelt hat. Zwei Wochen auf Platz 1 der weltweiten Badge-Charts hat es gebracht, danach ein Flag als Cheater und die Entfernung aller Mayorships. Eine Erfahrung war es wert und es hat Spaß gemacht, dies mal zu testen. Inzwischen benutze ich Foursquare nur noch vom Handy und checke nur noch dort ein, wo ich grad bin (oder im Nachbargebäude).

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