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March 11 2012

Google+ vorerst ohne beschreibbare API - und das ist auch gut so

Auf der SXSW hat Vic Gundotra doch mal ein paar Worte zur API fallen lassen und so wie es aussieht, wird es vorerst keine API für externe Anwendungen geben, die auch Schreibzugriff auf den Stream bekommt.

Ich persönlich begrüße diesen Schritt und denke, dass Google+ hier genau das richtig macht, was Facebook und Twitter falsch machen. Die beiden letzteren Dienste ziehen zuhauf Social-Media-SpackenBerater an, die in rauhen Mengen Content produzieren und damit die sozialen Netzwerke dicht rotzen. Diese Inhalte sind überwiegend von eher, ich nenne es jetzt mal, "minderer" Qualität.

Dadurch, dass man dieses "rausrotzen in Massen" (nicht Maßen) bei Google+ nicht automatisieren kann, habe ich das Gefühl, dass die Inhalte in dem noch recht jungen Netzwerk deutlich überlegter und hochwertiger sind. Ähnlich wie die Kommentare.

Ich beobachte oft, dass manche Menschen für Twitter und Facebook echt die wildesten Clients verwenden, die die Informationen aus beiden Portalen vereinen. Leider rauscht dadurch viel wichtiger Content einfach durch. Ich lese ja tatsächlich schon seit einigen Monaten alles nur noch über die Webseiten (facebook.com, plus.google.com und wenn es sein muss, noch twitter.com). Nur mobil verwende ich die Apps der Netzwerke, da der Foto-Upload darüber deutlich einfacher ist.

Dies ist für mich seitdem deutlich angenehmer, da ich das Gefühl habe, mehr mitzubekommen. Und ich glaube auch, dass ich dank der selteneren Nutzung von Twitter auch weniger sinnloses Zeug rausposte. Das tut mir gut und ich hoffe, dass es auch zukünftig keine dämlichen Apps gibt, die mir den Stream vollposten. Denn dann muss ich, wie auch bei Facebook, diese Apps blocken. Und während ich diese Zeilen schrieb, trafen wieder 3 Spieleanfragen auf Facebook bei mir ein und bestätigen mir, dass Google mit der nicht-schreibbaren API vieles richtig macht.

Um noch ein kleines Beispiel einzuwerfen: Ich habe auf Facebook sogar die Clients wie Tweetdeck und Hootsuite geblockt, da es oft von der rausrotzenden Industrie verwendet wird und von Leuten, die zu faul sind, sich um ihre Netzwerke zu kümmern.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.


Tags: Google+

November 28 2011

Warum Google bei Google+ für Google Apps nachgedacht hat - und SinnerSchrader das auch tun sollte

Ja, der Titel provoziert, aber jetzt habe ich eure volle Aufmerksamkeit.

Gestern erschien auf dem Blog "Fischmarkt" ein Artikel mit dem Titel "Warum wir Google+ für Google Apps wieder abschalten - und Google das auch tun sollte". Nur leider gingen deren Überlegungen völlig an dem vorbei, was sich Google dabei dachte.

Fangen wir doch erstmal an, welche User Google Apps nutzen:

  1. private User
  2. Firmen

Ich gehöre zu beiden Gruppen und fange mal mit Punkt 1 an: Meine private E-Mail läuft komplett über Google Apps. Ich hatte früher zum Spielen einen Googlemail-Account, der aber ungenutzt ist. Jetzt kam Google+ und ich musste meinen Googlemail-Account reaktivieren, den ich gar nicht nutzen will. Weil es aber nicht anders ging, war es notwendig. Jetzt ist Google+ für Google Apps da und schon sind diese Nutzer wieder glücklich und können ihren eigentlich ungenutzten Account wieder dieser Bestimmung zukommen lassen.
Für Nutzer, die noch nicht wissen, ob sie ihren Google-Apps-Account privat auch noch in den nächsten 24 Monaten nutzen wollen, ist es ratsam, noch zu warten mit dem Umzug des Google+-Accounts.

Zu Nutzergruppe 2 - die Firmen. Hier ist es eh nicht ratsam, sein privates Profil auf dem Firmenaccount anzulegen. Ich kenne inzwischen diverse Menschen, die damals meinten, sie müssten ihren XING-Account mit ihrer Firmen-E-Mail-Adresse anlegen, denn es ist ja ein Businessnetzwerk. Nach dem Wechsel in ein anderes Unternehmen und dem Vergessen des Passworts kommt man also nie wieder an seinen Account - sehr schlau. Nicht.
Bei Google+-für-Google-Apps-Benutzer im Firmenumfeld verhält es sich ähnlich. Allerdings sind diese Accounts nicht unnütze. Man nehme jetzt mal SinnerSchrader als Beispiel: Die Mitarbeiter, die sich dafür interessieren, was der Chef so mitzuteilen hat, können diesen in der Domain einkreisen, aber er muss dies nicht umgekehrt tun (könnte bei sehr laberbedürftigen Mitarbeitern auch sehr anstrengend werden). So. Jetzt will er aber den Mitarbeitern etwas mitteilen, also gibt er als Empfänger die Domain "sinnerschrader.com" an. Und schon lesen es alle, die es interessiert. *ding ding*

Weiterer Vorteil für die Firmenprofile: Man kann sein Privatleben vom Berufsleben trennen. Ja, diese Menschen gibt es heute immer noch. D.h. dass so ein Pressesprecher sich im Google+-Profil, welches er im Firmen-Account angelegt hat, sich schön in Krawatte zeigen kann, aber im privaten Account gerne auch mal Fotos mit einem Bier in der Hand an engste Freunde posten kann, ohne dass dies unbedingt mit der Firma in Bezug gebracht wird.

Dies machen wir ja schließlich alle täglich auch im Berufsleben, indem wir nicht mit unserer Privat-E-Mail-Adresse Mails an Kunden schicken - denn wir trennen Berufs- und Privatleben.

Zur Sache mit der Schizophrenie: Ja, es ist komisch, dass ich dreimal auf Google+ existiere (1x Privat-Apps-Account, 1x Firmen-Apps-Account, 1x GoogleMail-Adresse (deprecated wenn das Migrationstool kommt)). Aber erinnern wir uns zurück an die guten alten Wave-Zeiten (hach, damals!). Die Leute kamen nicht so gut damit klar, dass die Wave-Adressen wie E-Mail-Adressen aussahen, aber keine waren. Aus diesem Fehler lernte Google und macht diese Adressen jetzt nicht mehr sichtbar, sondern greift auf die guten alten UserIDs zurück und zeigt in der Suche die Klarnamen an. Ist jetzt auch wieder nicht richtig, da "man" ja nicht weiss, welcher Account jetzt der Richtige ist.

Ich bin da eher der Meinung: Wenn ich bei Google+ jemanden einkreisen möchte, dann schaue ich mir genau an, wer das ist, was für ein Zweck der Account hat (privat, geschäftlich, rumspammig, o.ä.) und denke einfach vorher etwas nach. Ich weiß, die Realität in Bezug auf denkende Benutzer sieht da anders aus, aber das ist ja nicht immer nur ein Problem der Plattform.


November 12 2011

Google+ jetzt mit Badges - wie Facebook

Gestern freute ich mich noch, dass Google+ tolle neue Logos hat und dazu auch kleine Buttons angeboten hat, schon legen sie heute nach und bieten Badges. Über diese kleinen, einfach einzubindenden Schnipsel kann man auf der eigenen Website anbieten, dass andere Leute die Fanpage einkreisen können. Mit Personenprofilen scheint dies nicht möglich zu sein. Ob diese Möglichkeit kommt oder nicht: Man weiss es nicht.

Das Aussehen erinnert ein wenig an eine Mischung aus dem Facebook Like Button und dem Page Badge und leider kann man auch noch kein Layout anpassen - weder Hintergrundfarbe noch Breite und Höhe lassen sich ändern. Aber da die Badges noch mit "Preview" gekennzeichnet sind, wird Google wohl auch dies bald eingebaut werden.

Und hier noch die Google+ Page zu diesem Blog (ich verspreche, ich werde nicht nur stumpf die Blogbeiträge dort posten):


November 09 2011

Googles neue Logo-Welt

Seit heute hat Google+ ein neues Logo und es wurde kaum beachtet:

Ich hoffe sehr, dass auch alle anderen Services neue Logos bekommen. Ein Beispiel sieht man schon an dem demnächst Dienst, der ja eigentlich demnächst umbenannt werden soll: Picasa soll zu Google Photos werden und die Google+-Fanpage hat jetzt schon dieses Logo:

Diese Pastelltöne finde ich ja selbst sehr schick und ich schätze diese neue Art der Logos. Wenn jetzt die Dienste allmählich ihre Logos ändern, bleibt nur zu hoffen, dass die Google-Website selbst mit diesen Logos eine bessere Integration aller Dienste erhält.

Spannend wird es vor allem im Business-Bereich, wie z.B. mit Google Mail in Google Apps, da der Mensch, wie ja bekannt ist, ein Gewohnheitstier ist und dann seine E-Mails plötzlich nicht mehr lesen kann, weil eben die Logos anders aussehen. Es bleibt spannend in der Google-Welt.


November 08 2011

Google Plus und seine Pages

Sie sind endlich da - die Google+ Pages. Ich persönlich finde sie etwas mau, da es nichts Anderes als Profilseiten sind, aber ich schätze mal, dass da hoffentlich noch was kommt.

Worüber man sich aber schon mal zum Launch Gedanken machen sollte, sind die Inhalte der Felder, die man auf der "Create Page" Seite eingeben muss. Ich habe davon schon mal ein paar Screenshots gemacht:

 


 

 


 

Man darf gespannt sein, wann das Feature für alle freigeschaltet wird.


October 20 2011

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