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August 04 2010
Google: Bye bye Wave
Google hat angekündigt, dass sie Wave nicht mehr aktiv weiterentwickeln. Leider fehlte ihnen einfach die Menge der User, sodass sich Google entschieden hat, dass sie Wave nicht mehr selbst weiterentwickeln wollen, sondern dies durch die Community erledigen lassen.
Ich kann diesen Schritt leider ein bisschen verstehen. Ich persönlich nutze Wave sehr gerne und oft. Leider braucht es bei den Kollaborateuren oft viel Überzeugungsarbeit, damit diese die Welle auch benutzen. Meine Vermutung: Google war mit Wave einfach 10 Jahre zu früh dran. Mail bereitet den Usern noch nicht genügend Schmerzen, außerdem sind Instant Messenger noch nicht in den Verruf geraten, dass sie nicht rechtssicher genug sind. Außerdem fragten die Leute mir noch zu oft: "Wie und was und warum" statt es einfach zu benutzen. Wave ist zu intuitiv für intelligente Menschen, sodass sie das Produkt einfach nicht in die Zielgruppe getragen haben, denn beim Enduser kam dieses Produkt im Kopf nie an.
Aber ach, die Menschen lieben es, wenn die Technik einen Schritt zurück, statt einen großen Schritt voran macht. Schade!
April 25 2010
Letzte Twittnite ihrer Art in Hamburg
Cem Basman, Veranstalter der Twittnite in Hamburg, hat angekündigt, dass die am 12. Mai 2010 stattfindende Twittnite die Letzte sein wird.
Ich persönlich finde diesen Schritt gut, denn wie Cem selbst auch sagt, entwickelt sich das Format nicht weiter (und kann es vielleicht auch nicht). Meine Beobachtung war, dass die Teilnehmer das Format kaputt gemacht haben. War der Twittwoch als Vorgänger noch dazu gedacht, auch mal neue Twitterer mit Vorträgen davon zu überzeugen und zu schulen, dass Twitter nicht nur ein "Ich geh auf's Klo"-Benachrichtigungsdienst ist, wurde es mit jeder weiteren Veranstaltung (die dann später zur Twittnite wurde), es zu einem Treffen von immer den selben Personen (ähnlich wie bei Barcamps).
Außerdem wurde es gerne als kostenlose Netzwerkveranstaltung angesehen, wo einige Leute extra früh antanzten, um direkt mit der Druckbetankung mit Bier zu beginnen und die Veranstaltung direkt zu verlassen, wenn man die Verpflegung selbst bezahlen musste, weil das Budget aufgebraucht war und später auftauchende Leute dadurch nicht mal in den Genuss eines freien Wassers kommen. Für mich ist dieses Verhalten absolut unpassend und macht solch ein Format zunichte.
Cem schreib ausserdem, dass er vielleicht Teile des Konzepts in weiteren, anderen Veranstaltungen übernehmen will und wir dürfen alle gespannt sein. Natürlich kann ich auch sein Argument gut verstehen, dass er einfach mal privat mehr Zeit haben möchte.
Trotzdem: Vielen Dank für die tollen Events an Cem und alle Sponsoren.
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