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December 24 2010
Was ich mir von Google nächstes Jahr wünsche
Man weiss ja inzwischen, dass ich ganz viele Dinge inzwischen über Google abwickel, trotzdem gibt es einige Dinge, die mich noch etwas stören und bei denen ich mir wünschen würde, dass sie im Jahr 2011 behoben werden:
- Google Buzz in den Apps - viele glauben ja, dass Buzz wie Wave bald eingestellt wird, ich hoffe aber, dass es erweitert und für mehr Leute verfügbar gemacht wird
- Google hält sich an seine eigenen PageSpeed-Regeln - wenn ich z.B. die Google-Webfonts einbinde und damit die PageSpeed-Punkte nach unten gerissen werden, finde ich das weniger lustig
- Alle Google-Produkte lassen sich mit Apps nutzen - es gibt da viele Dinge wie Profile die nicht funktionieren oder PicasaWeb, bei dem man keinen zusätzlichen Speicherplatz mieten kann
- eine vernünftige Online-IDE - im Zuge von ChromeOS könnte Google die Entwickler wirklich beeindrucken, wenn man WebAnwendungen online entwickeln und testen könnte
- Google Storage für alle - ich persönlich benutze es schon, aber ich finde, jeder sollte den Amazon-S3-Ersatz nutzen dürfen
- ein nutzbares Streetview - Google sollte sich über die Regeln hinwegsetzen und alle Verpixelungen rückgängig machen (die Diskussion über die Rohdatenveränderungen können wir uns hier sparen) und eventuelle Klagen aussitzen; hier ist einfach viel durch Fehlinformationen versehentlich verpixelt worden und wir werden sehen, wie groß der Verpixelungsanteil bei Microsofts Pendant wird
April 20 2010
Ereilt Buzz das Friendfeed-Syndrom?
Wie Postrank herausgefunden hat, sind fast 90% aller Beiträge in Buzz nicht von Menschenhand geschrieben. Der Großteil der Buzzes kommt von Twitter und wird automatisch gezogen. Danach folgen die automatisch durch RSS-Feeds geladenen Beiträge, die oft von Blogs kommen.
Nur 10,95% kommen nicht von diesen Quellen, müssen aber deswegen nicht unbedingt von Menschenhand verfasst worden seien.

Als ich diese Grafik sah, dachte ich direkt an Friendfeed. Selbst dort kam es mir immer vor, als hätten alle Leute nur mal eben ihre Feeds eingestellt und das Portal nie wieder besucht, in der Hoffnung, dass mind. 1 Person den Kram liest. Leider fälschen eben Dienste wie Friendfeed auch die Feedburner-Statistiken, weil die Follower-Zahlen als Feed-Subscriber zählen. D.h. wenn ich 100 Follower auf Friendfeed habe, habe ich 100 Feedleser dort, obwohl FF eher wie Twitter ist: Ein Dienst bei dem die Nachrichten nur vorbei rauschen.
Ich fände es sehr schade, wenn Buzz das selbe Schicksal ereilen würde wie Friendfeed: Es gibt ein paar Leute, die sich den ganzen Tag dort tummeln, aber der Großteil hat einen Account und kümmert sich nicht drum.
February 09 2010
Google Buzz - der erste Eindruck
Heute wurde es vorgestellt: Google Buzz. Leider weiss ich noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Ich schreib jetzt nicht, wozu es gut sein soll, denn das beschreibt die Buzz-Seite selbst gut genug. Bei kurzen Tests kamen die Nachrichten nahezu in Echtzeit im Google Mail reingetropft und es hat schon etwas von einem guten Twitter-Client mit mehr als 140 Zeichen. Auch die Tweets der Verfolgten, die ihren Twitter-Account mit ihrem Buzz-Account verbunden haben, kamen ziemlich prompt rein und man könnte meinen, dass es keinen Twitter-Client mehr braucht.
Leider verliert man schnell die Übersicht und da versuche ich mir noch einzureden, dass bald ein großes Umdenken in Bezug auf Followings stattfinden wird. Vielleicht hört der Schwanzlängenvergleich dann endlich auf und man folgt nur noch seinen "Freunden" und nicht jedem, dem man virtuell schon mal begegnet ist. Entweder das, oder Google Buzz ist zum Scheitern verurteilt.
Im Netz kam auch der Vergleich zu Friendfeed auf. Natürlich könnte man das so denken, nur wo ich den Vorteil von Buzz im Gegensatz zu FriendFeed sehe ist, dass ich auf meinem zweiten Monitor jetzt mein E-Mail-Postfach durchlaufen lassen kann und gleichzeitig die Buzzes sehen kann. Derzeit liegt auf meinem Sekundärmonitor ein Twitter-Client, den ich dann loswerden kann und das war für mich immer ein K.O.-Kriterium für FriendFeed (keine guten Clients, nirgends integriert). Somit wird die Mailoberfläche zur zentralen Kommunikationsplattform.
Auch die Konkurrenz zu Foursquare find ich super. Natürlich kann man das mit Latitude schon länger, aber dass man jetzt auf der Map sieht, wo man sich virtuell unterhält, find ich ein spannendes Konzept und ich warte darauf, dass der neue Google-Maps-Symbian-Client endlich erscheint. Ich überlege, ob man diese Funktion nicht als Mischung aus Qype und Foursquare betrachten kann?!
Die Aufhebung der 140-Zeichen-Sperre für Statusmeldungen könnte noch genügend Stoff für Diskussionen ob Sinn oder Unsinn von Buzz auslösen und eigentlich kann man nur gespannt sein, was jetzt passiert.
Wie sind eure Erfahrungen so?
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