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March 09 2012
CeBIT 2012: Tablets - eine Totgeburt jagt die Nächste

Das komplette Produktsheet nach Klick
Ein sehr großes Thema dieses Jahr auf der CeBIT 2012 sind die Tablets. Alle sind auf der Suche nach der großen neuen Nummer, die sich so gut verkauft, wie das iPad. Die Hersteller versuchen dies mit Android und Windows zu erreichen.
Mit Roland und Nicole von netbooknews sowie Steve von ultrabooknews lief ich durch die Hallen und fand da so manche Kuriosität. Darunter das Ultrapad von Smartbook.
Da wurde tatsächlich das Gehäuse vom Galaxy Tab 10.1 genommen, ein anderes Innenleben reingeworfen (Tegra 3 usw.), Android 4 installiert und fertig. Natürlich ist das Ding fix und die Bedienung ist fluffig, aber wahrscheinlich wird das Gehäuse der Todesstoß für das Gerät in Deutschland werden. Ich erinnere da nur an die Klage von Apple gegenüber Samsung. Darauf angesprochen, grinste man am Stand nur und wich den Antworten aus. Ich schätze, man kennt das Problem :)
Einen Tag später lief ich dann mit Knut und Roman durch die Gegend und fand das qoosurf Tablet (siehe Bild oben ganz). Die armen Hostessen am Stand taten mir bzgl. der Fragerei schon etwas Leid.
Die haben doch tatsächlich die Rahmen des iPad 1 genommen, da noch einen Button an der Kante hinzugebaut und Android-Hardware/-Software reingeworfen. Meine Reaktion: WTF? Eine noch exaktere und sogleich schlechte Kopie herzustellen, ist ja schon grob fahrlässig.
Da merkt man tatsächlich, wie man absichtlich die Leute verarscht. Ich bin ein großer Android-Verfechter und ich hoffe, dass auch die Tablets endlich besser werden. Allerdings nicht mit allen Mitteln. Außerdem verliert Android damit einen bisher recht guten Ruf.
Ainol Novo 7 Aurora - 7 Zoll Tablet für 150 Euro
Da sitzt man nichts ahnend in der Intel Bloghütte und da kommt Florian von nichtlesen.net rein und hat ein Ainol Tablet in der Hand. Es wirkt und ist ein China-Billig-Tablet, allerdings mit faszinierenden Eigenschaften:
- Android 4.0.3
- 1,2 GhZ
- 1 GB RAM
- 8 bis 32 GB Speichern
- 7-Zoll 1024x600 IPS Panel
- kapazitives Multi-Touch Display
- 2 MP Frontkamera
- USB Host Mode mit mitgeliefertem Host-Adapter
- HDMI-Ausgang mit mitgeliefertem Kabel
- 3700 mAh
- separater Ladeanschluss (kein Kombistecker)
- SD-Kartenslot
- mitgelieferte Kopfhörer
Ich finde dies erstaunlich, für ein 150 Euro Gerät, da selbst die großen Hersteller hier failen. Beim ersten kurzen Test muss ich zugeben, dass ich nicht erwartet hätte, dass es großartig performt, aber es läuft erstaunlich flüssig und auch das Spielen auf dem Gerät ist angenehm. Und das will schon was heißen, da es nicht viele Hersteller auf der CeBIT schaffen, mit neueren Geräten so eine UX hinzubekommen.
Hier ein paar Fotos (mit bestem Dank an Caschy):





January 21 2012
Google sagt Bye Bye zu Picnik, Sky Map und Urchin
Die Aufräumaktion geht weiter und Google schaltet erneut alte Produkte ab bzw. entwickelt sie nicht weiter.
Wo bislang überwiegend Produkte dabei waren, bei denen ich sowieso nie glaubte, dass sie jemand nutzt, geht es jetzt an Produkte, die ich selbst ständig bzw. oft nutze.
Auf dem Chromebook gibt es ja keine Möglichkeit, Grafiken direkt zu bearbeiten, also benutzte ich dafür gerne Picnik: Bild hochladen, beschneiden, verkleinern, runterladen, benutzen. Dies wird ab dem 19. April doch eher schwierig. Ich hoffe, dass PicasaWeb bis dahin entsprechende Bearbeitungsfunktionen bekommt, da pixlr leider nicht immer so gut funktioniert, wie ich es gerne hätte.
Dann ist da noch die Android-App Sky Map. Diese wird zukünftig Open-Source gestellt, aber nicht mehr von Google weiterentwickelt. Das ist schade, da es für Astronomieproblemfälle wie mich auch mal die Chance bot, zu schauen, welcher Stern da eigentlich zu welchem Sternzeichen gehört.
Das bekannteste Beispiel ist aber wahrscheinlich Urchin. Viele kennen es ja nicht mehr unter diesem Namen, sondern unter "Google Analytics", aber bevor es von Google gekauft wurde, hatten die Kunden immer die Chance, die Software auf eigenen Servern zu betreiben, was den deutschen Datenschützern wahrscheinlich eine kleine Freudenträne entlockt, aber diese Lizenzen werden ab März 2012 nicht mehr verlängert.
Alles in Allem sollte Google langsam mal aufhören mit seinem Putzwahn, sonst bleibt bald nichts mehr übrig, was man noch wegfegen kann.
October 10 2011
Minecraft - jetzt auch auf Android spielen
Ich werde nie verstehen, warum so viele Menschen Minecraft spielen, aber es scheint ein großartiger Zeitvertreib zu sein. Allerdings brauchte es bisher immer einen Client oder Java-Plugins im Browser. Dies ändert sich jetzt.
Die Minecraft Pocket Edition wurde für alle Android-Geräte freigegeben. Die Jungs von Androidcentral haben das Spiel gleich mal getestet:
Die Software ist ganz normal im Market verfügbar. Beim ersten Test zeigte sich aber, dass es nicht für mein Samsung Galaxy Tab 10.1v verfügbar ist, dafür aber für das Nexus S und das Motorola Xoom. Wahrscheinlich ist Android 3.0 das Problem.
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